KÜNSTLERINNEN

Priska Leutenegger

TÄTIGKEITSBEREICH

  • Fotografie
  • Malerei/Grafik/Zeichnung
  • Textilkunst
  • Video
Aabachstrasse 10
6294 Ermensee
079 915 00 57
art@priskaleutenegger.ch
www.priskaleutenegger.ch

Punktgenaues Schattenspringen.
Klippensprung.
Flügelgleich.

Seit 2000 mit konstantem Kunstschaffen unterwegs, seit 2007 mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

Da steht er, der Mensch. Sein Dasein vernetzt und eingebettet in diese Welt. Doch was ist sie, diese Welt, was spiegelt sie, was macht sie mit ihm, dem Mensch? Wie fühlt sich dieser Mensch im Licht, aber vor allem auch im Schatten, in der Dunkelheit. Fragen, die sich die Priska Leutenegger fast täglich stellt. Die Künstlerin laboriert an der «Überdosis Mensch.» - ihr empfundenes Unbehagen im Blick auf die heutige Gesellschaft verlangt nach Visualisierung. Im Fokus steht dabei das Befreien aus einer Ohnmacht, die sich als schwarzer Fleck in einem unmenschlichen System auszubreiten versucht.

Die Künstlerin erarbeitet ihre Werke oft fotografisch, aber auch Video/Animation, Textilarbeit, Zeichnung und Text können zum Mittel ihrer künstlerischen Aussage gewählt werden. Zentral in ihrer Arbeit ist die Reduktion auf das Schwarz/Weiss, da vor allem das Schwarz für sie die Tiefe der Auseinandersetzung einerseits und die schiere denkerische Unfassbarkeit sämtlicher Zusammenhänge andererseits spiegelt.

*1975 in Uster ZH. · 2000 - 2003: Fernstudium an der Kunstschule Zürich. 2019 - 2020: Fern- und Selbststudium Astrologie. Ständige Auseinandersetzung mit Philosophie, Psychologie, Natur, Sagen, Mythen und Märchen etc.

Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Mädchen (*2015 und 2017) und lebt und arbeitet in Ermensee Kanton Luzern, Schweiz.

Die Frage nach dem Sinn.

Es sind Fragen nach Sinnhaftigkeit, nach Leid und Freud, Fragen nach Ursprung und Urwissen, nach Herkunft und Wahrheit.

Es ist eine Verbindung vom Denken und Empfinden.
Es reflektiert nach unten und oben, vom Du ins Ich.

Es sieht, erkennt und wird.

(2022)

Durst.

Blitz und Donner in der Sternennacht. Füchse auf der Jagd nach Wölfen. Der Sonnenwind trägt das Licht in die Dunkelheit. Violett sind die Schlieren am Himmel. Ein Flackern geht um die Welt und der Werwolf macht die Nacht zum Tag, wittert Beute. Das Blut in seinen Adern ist nicht von dieser Welt. Gierig und ruhelos flieht er durch die Wälder, bis die Schreie der Kinder verstummen.

(© Priska Leutenegger · Textausschnitt zum Ausstellungsprojekt: Obsession · 2014)